HTML5 – Seifenblase oder Webstandard

25 März 2011
Armin Göpfert

Vor kurzem stellte Apple das iPad 2 vor, die Megamaschine mit Suchtfaktor. Tablet PC´s, iPad und Mobile Phones wie iPhone werden immer beliebter unter den Usern. Daraus hat sich eine mächtige Industrie entwickelt die jetzt schon Milliarden Umsätze generiert. Auch die Werbeindustrie ist in den Startlöchern und wird sukzessiv unser iPad und iPhone mit Werbung und anderen unwichtigen Infos überschwemmen.

Um lauffähige Animationen und Gimmicks auf die Geräte zu bringen werden hauptsächlich Techniken wie Java Script und Flash eingesetzt. Flash wird von iPad, iPhone und Co nicht unterstützt und auch sonst gibt es einige Gerätehersteller die sich weigern Flash Inhalte anzuzeigen.

Es muss also eine alternative Technologie her, die alle Browser und mobilen Geräte unterstützt.

HTML5 ist das Zauberwort!

Viele haben über HTML5 schon mal etwas gehört, die Software-Entwicklung von HTML liegt uns schon seit 2004 in den Ohren, doch durch die Daseinsberechtigung von IPad hat die Technologie wieder mal einen Schub erhalten. Fast alle Browser der neuen Generation werden HTML5 unterstützen, wenn auch nicht alle Funktionen.

Der Trend crossbrowserfähige- und geräteunabhängige Animationen ohne spezielle Pugins verbreiten zu können ist nicht neu. Doch wenn man der Industrie Glauben schenken kann, dann ist das Zeitalter von HTML5 gekommen. Alternativtechnologien wie Flash und Silverlight werden sich wohl früher oder später von der Menschheit verabschieden.

HTML5 ist kein Zauber nur eine erweiterte HTML Sprache die jetzt zusätzliche Objekte wie z.B. Audio, Video oder Canvas zur Verfügung stellt. Es gibt diverse Demos im Netz die einiges an Unsinn zeigen, wirklich gute Anwendungen die brauchbar wären sucht man vergeblich. Es wird noch einige Zeit dauern bis man anspruchsvolle HTML5 Anwendungen finden wird, aber dies wird kommen. Auch interap wird sich vermehrt mit den Möglichkeiten von HTML5 beschäftigen.

Eine witzige Beispielanwendung (Google mal ganz anders) findet man hier.