IT Dienstleister: David gegen Goliath

21 Februar 2018
Armin Göpfert

Große Unternehmen vergeben immer häufiger Software Projekte an kleinere, spezialisierte IT-Dienstleister anstatt an etablierte Full-Service-Agenturen.

Den richtigen Dienstleister finden.
Wenn ein großes IT-Projekt ansteht, dann ist der erste wichtige Schritt, einen geeigneten IT-Dienstleister zu finden. Hat man eine erste Vorauswahl getroffen, dann stehen meist erste Kennenlerntermine an. Bei diesem Treffen entscheidet sich schon früh, mit welchem Dienstleister man das geplante Projekt umsetzen möchte.

Die Show beginnt, der Pitch steht an.
In den meisten Fällen rollen bei den großen IT-Agenturen zum Pitch Entertainer und Vertriebsprofis an, die eine wahrhaft perfekte Show abliefern. Das Management ist begeistert, der Pitch gewonnen und alle sind happy – zumindest am Anfang.

„Im Akquise Prozess sind große IT-Dienstleister  perfekt aufgestellt, da können kleine IT-Dienstleister meist nicht mithalten.“

Nun wird es ernst, der Vertrag ist unterzeichnet, die Kick-off Veranstaltung steht an, und weit und breit sind keine Entertainer und Vertriebsprofis mehr zu finden, stattdessen neue Gesichter, Ansprechpartner und Zuständigkeiten. Das muss ja prinzipiell nicht schlecht sein, wenn es über die gesamte Projektdauer so bleibt, oftmals entspricht das aber nicht der Realität. Spezialisten werden während des Projektes in andere Projekte abgezogen (dort hin wo es mehr brennt) und durch Universalisten ersetzt. Es wechseln Zuständigkeiten, es kommt zu Kommunikationsproblemen und Mehraufwand, dann ist das Chaos perfekt.

Was machen kleinere IT-Dienstleister besser?
Bisher war die Annahme, dass ein großes Projekt einen großen IT-Dienstleister benötigt, der entsprechende Ressourcen abrufen kann.

„Auch kleinere IT-Dienstleister können das leisten!“

Durchschnittlich, egal wie groß ein Projekt ist, arbeiten kleinere Teams von max. 3-5 Personen effizient am Projekt. Selbstverständlich gibt es sehr große Projekte die mehrere Teams benötigen als das der kleine IT-Dienstleister von sich aus leisten kann. Aber auch hier ist Flexibilität gewährleistet, denn die benötigten Ressourcen werden durch den Einsatz von externen Spezialisten aufgefangen. Die externen Teams bleiben für den Auftraggeber im Hintergrund. Dieser kommuniziert weiterhin mit den gleichen Ansprechpartnern, dadurch ist sichergestellt, dass auch Projekte problemlos skaliert werden können.

Durch kundenorientierte Ausrichtung spielen sie weitere Vorzüge aus. Direkte Kommunikationswege zum ausführenden Entwickler haben Vorteile, denn der Auftraggeber erhält dadurch direkten Einfluss auf den Projektverlauf. Kleine IT-Dienstleister reagieren schneller auf Veränderungen, da sie sich besser koordinieren können. Sie überzeugen durch Flexibilität, Kreativität, gebündelte Kompetenz und meist innovativeren Ideen.

Die Erkenntnis
Lassen Sie sich nicht täuschen von Größe und Entertainment, sondern legen Sie den Fokus auf Spezialisierung, Innovationskraft, direkte Kommunikation, gebündelte Kompetenz und - nicht zu unterschätzen die Menschlichkeit. Wenn Sie diese Punkte beachten, gelingen Ihnen Softwareprojekte besser und schonen den
Geldbeutel.

Die INTERAP Softwareentwicklung GmbH & Co. KG mit Sitz in Freiburg im Breisgau entwickelt durchschnittlich mit 10 Mitarbeitern individuelle Web-Software-Anwendungen für mittelständische Unternehmen sowie börsennotierte Weltkonzerne.